Bloatware – So vermeiden Sie die Ressourcenfresser


Der Begriff Bloatware – zu deutsch in etwa: Blähsoftware – bezeichnet sowohl aufgeblähte, mit Funktionen überfrachtete Software als auch unerwünschte, vorinstallierte Programme. Sie sind oft das Resultat übertriebener Marketinggründe und führen durch ihre Funktionsüberladung zu Problemen und Fehlern.

Bloatware-Programme

Anwendungen werden als Bloat- oder Fatware bezeichnet, wenn sie viele, nur bedingt zueinander gehörende Funktionen in einem Programm vereinen. Da die meisten Nutzer nur einen Bruchteil der enthaltenen Features benötigen, verschwendet die Software wertvolle Ressourcen. Darüber hinaus sind solche Anwendungen oft fehleranfällig und instabil, da die Suche und Behebung von Programmierfehlern in komplexen Programmen schwierig ist. Bloatware entsteht häufig durch Konkurrenzdruck. Manche Hersteller versuchen ihre Wettbewerber durch eine große Funktionsvielfalt auszustechen und setzen auf eine Universallösung, um ihre Umsätze zu steigern.

Bloatware auf Computersystemen

Ebenso gelten viele vorinstallierte Programme als Bloat- oder Crapware. Sie sind häufig auf Windows-Computern sowie auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones zu finden. Davon profitieren zum einen die Gerätehersteller, die sich für die Installation von den Softwareentwicklern bezahlen lassen. Zum anderen hilft das auch den Softwarefirmen, die dadurch eine weitere Verteilung ihrer Programme erreichen. Viele dieser Anwendungen nutzen die Autostart-Funktion und verlangsamen dadurch das Hochfahren des Gerätes. Wie auf virenspezialist.com zu lesen ist, können sie darüber hinaus das gesamte System ausbremsen und instabil machen.

Vermeidung von Bloatware

Solche Programme gehören zwar nicht zu den Schadprogrammen, sollten aber wegen ihrer Fehleranfälligkeit, Instabilität und Ressourcenverschwendung durch schlankere Alternativen ersetzt werden. Hier bieten sich Einzelanwendungen an oder Programme mit einer Erweiterungsschnittstelle, bei denen die Nutzer selbst entscheiden, welche Funktionen sie benötigen. Da auf vielen mobilen Geräten eine Deinstallation nicht möglich ist, sollten Sie vor dem Kauf gründlich die Testberichte und Rezensionen lesen.

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