Suchmaschinenoptimierung (SMO oder doch SEO)

Da in meiner URL und im Titel „Webmaster und SEO“ stehen und ich noch nicht so viel über Suchmaschinenoptimierung geschrieben habe, da es im Internet genug zu dem Thema SMO / SEO gibt, möchte ich jetzt trotzdem auch mal mein halbes Wissen dazugeben.

Die richtige Abkürzung für Suchmaschinenoptimierung müsste eigentlich SMO (SuchMaschinenOptimierung) heißen. Da wir Deutschen aber zu blöd sind bzw. es nicht besser wissen (oder habe ich etwas verpasst?) nehmen wir wie fast immer lieber die englische Sprache; also die Abkürzung SEO gleich Search Engine Optimization oder auch Search Engine Optimizer.

SMO ist nämlich auch eine Abkürzung aus dem englischen. SMO heißt nämlich Social Media Optimization. Obwohl man hier wie durch Zufall die Abkürzung SMO auch für die deutsche Übersetzung nutzen könnte – aber egal – zurück zum Thema SM… ähh, ich meine natürlich SEO.

Also: Bei SEO gibt es eine OnPage-Optimierung und eine OffPage-Optimierung.

Wir ihr seht, wird es noch viele englische Begriffe geben, da sich die SEOler nun mal denglisch unterhalten. Ich werde diese tollen Begriffe aber natürlich versuchen zu übersetzen.

OnPage-Optimierung bedeutet nichts anderes als direkt auf der eigenen Website zu optimieren. OffPage-Optimierung bedeutet dann, nicht auf der eigenen Website optimieren, sondern mit anderen Hilfsmitteln wie Linktausch z. B. zu optimieren.

Lt. SEO-Experten soll es wohl über 200 Algorithmen geben, die Google einsetzt, um eine Website entsprechend in deren Suchmaschine zu ranken. Diese Algorithmen sind natürlich das große Geheimnis von Google, sonst wäre Google wohl bald pleite oder Sie müssten sich schnell eine neue Geschäftsidee ausdenken. Ich meine Google ist ja eigentlich schon überall vertreten: GoogleMaps, Google“Office“ bzw. Spreadsheets, GoogleAdWords, GoogleAnalytics, G1 Handy, …

Also bevor der Text zu lang wird, hier einige Beispiele, was man optimieren sollte. Diese Liste ist natürlich nicht vollständig oder für einen anderen SEOler sind einige Punkte nicht so wichtig. Es gibt viele Optimierungsmaßnahmen, wo sich eigentlich fast alle SEOler einig sind, aber natürlich auch einige Optimierungsmaßnahmen, die jeder anders sieht. Am besten ist, man probiert es selbst mit den SEO-Tipps aus. Genug SEO-Blogs, -Foren, etc. gibt es ja.

Hier einige textliche SEO-Optimierungs-Tipps:

  1. Domain /URL
  2. Titel / Title
  3. Inhalt / Content
  4. Beachtung der Textlänge von ca. 150 – 300 Wörter pro Seite
  5. Suchbegriffe / Keywords (Stichworte: Keyword-Dichte, -Prominenz, – Nähe, -Frequenz)
  6. Sprechende Überschriften (<h1> bis <h6>)
  7. Bildbeschreibung
  8. Relevante Linktexte (also statt „mehr“, lieber „zu Kindermoden Kanz“)

Beispiel Kindermoden-Onlineshop: Wenn du z. B. Kindermode verkaufst, dann sollte die URL auch den Suchbegriff / das Keyword kindermode enthalten. Also z. B. kindermode-bonn.de. Der Titel sollte dann auch noch einmal das Keyword kindermode beinhalten (<title>Kindermode für Mädchen und Jungen</title>). Wenn du den Text schreibts, solltest du darauf achten, dass das Keyword kindermode oder natürlich auch andere Keywords, die der Nutzer sucht, mit in den Text einbauen. Hier hilft das Google AdWords KeywordTool. Die Seite sollte nicht mehr als 300 Wörter haben, da Google dieses sonst als SPAM betrachten könnte. Hat die Seite weniger als 150 Wörter könnte Google diese als nicht relevant betrachten. Die Keywords dürften dann zu dem Text nur eine Keyworddichte von ca. 3-5% haben. Die Überschriften sollten auch einen sprechenden Namen besitzen wie Kindermode für Mädchen oder Blauer Body für Jungen. Wenn du Bilder auf der Seite einsetzt, dann beschreibe diese auch ordentlich; also nicht „bild1“ und die Bilddatei auch „bild1.jpg“, sondern „Blauer Body“ und „blauer-body.jpg“. Dann ist es natürlich auch noch wichtig, dass du bei einer internen Verlinkung das Wort „mehr“ nicht so viel benutzt, sondern lieber „mehr zu Kindermode für Mädchen“ oder „zu Blauer Body“.

Über die Anzahl der Wörter und die Keyworddichte hat jeder SEOler natürlich eine andere Meinung.

Am besten ist: Selbst ausprobieren und dann abwarten!

Wichtig als Anhaltspunkt für SEO-Optimierungen sind die Webmasterrichtlininien von Google. Klickste hier!

  1. <title>
  2. <meta name=“keywords“ content=“ “ />
  3. <meta name=“description“ content=“ “ />
  4. Weiterleitung per 301
  5. <h1 bis h6>
  6. Listen <li>
  7. Seitentext <p>
  8. Textauszeichnungen <b> <strong> <em>
  9. Bildattribut <img src=“Quelle„ alt=“AlternativText“>
  10. Ladezeit

Was ich gerade bei den textlichen SEO-Optimierungs-Tipps geschrieben habe, wird dann meistens auch technisch gleich richtig umgesetzt. Wenn man früher nicht selbst programmiert hat (HTML, PHP, SQL, …), sondern einen Editor wie FrontPage, Dreamwaver, Namo, dann wurde der Text nicht immer richtig technisch umgesetzt. D. h., man musste in den Quelltext gehen und dort die richtigen relevanten SEO Tags einsetzen (s. o.).

Heutzutage werden immer mehr und mehr CMS (Content Management Systeme) wie Joomla, Typo3, etc. und Blogs wie WordPress eingesetzt und diese beinhalten automatisch schon die relevanten SEO Tags oder man kann diese durch Erweiterungen ergänzen.

Wenn du hier klickst, findest du noch einige Internetseiten zu SEO Themen, die sehr hilfreich sind.

Hier handelt es sich darum, dass du für  deine eigene Website viele themenrelevante, hochgerankte externe Links erhälts.; z. B. durch Linktausch. Das Wort Linkkauf nutze ich hier lieber mal nicht, da Google genau diese Anbieter abgestraft hat. D. h. die entsprechenden Seiten hatten keinen guten PageRank mehr. Den PageRank habe ich bis jetzt noch gar nicht erklärt. Also kurzer Ausflug: Wir wissen alle nicht, wie die 200 Algorithmen aussehen, aber was uns Google anbietet, ist die Sicht des PageRanks. Ein grüner Balken mit den Zahlen von 1- 10. Je höher die Zahl, desto wichtiger die Seite. Bevor ich hier mehr zu schreibe, verweise ich auf Wikipedia. Klickst du hier!

Zurück zur externen Verlinkung. Wichtig für die externe Verlinkung sind die Wörter themenrelevant und hochgerankt. Es bringt natürlich nichts, wenn du ganz viele externe Links hast, die aber alle einen PageRank von null haben und evtl. noch nicht mal thematisch zu deine Website passen. D. h., du bietest Kindermode an, aber die externen Verlinkungen kommen z. B. von Tierseiten oder Baustoffunternehmen.

Wichtig hier ist, dass die externen Internetseiten einen guten PageRank haben und auch zu deiner Internetseite passen, dann gewichtet Google deine Seite auch entsprechend und du erhälst dann auch einen guten PageRank.

Diese SEO-Tipps umfassen natürlich noch lange nicht alles. Wenn ihr also weitere Fragen habt, dürft ihr mich gerne anmailen: kontakt@webmaster-seo.de

  • Veröffentlicht in: SEO

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