Ideenfindung für mein Blog: Welches Thema passt zu mir?

Irgendwann steht die Idee von einem eigenen Blog. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Die Meisten, die ein Blog erstellen wollen, haben auch schon eine ungefähre Vorstellung, welches Thema es behandeln soll. Doch was tun, wenn sich diese Idee bei dir nicht einstellt?

Auf der Suche nach dem Thema für dein erstes Blog

Gerade das erste Blog sollte in erster Linie Spaß machen. Auch wenn du im Hinterkopf hast, dass du mit diesem Blog Geld verdienen möchtest – der Spaß und die Freude am Texte schreiben für dieses Blog sollte an erste Stelle stehen! Warum? Weil du sehr lange auf den ersten verdienten Euro warten musst. Es dauert meist eineinhalb – eher zwei – Jahre, bis du wirklich ein kleines Einkommen mit deinem Blog erwirtschaftest.

Welches Thema kannst du über 2 Jahre bedienen ohne einen Cent dafür zu sehen?

Das ist die Frage der Fragen. Über welches Thema kannst du – bestenfalls wöchentlich – einen Beitrag verfassen und das ohne dafür auch nur einen Cent zu sehen? Ich möchte dir hier nicht gleich die Motivation nehmen – du sollst sie nur wo anders finden! Finde deine Motivation zum Texten in deinem Thema!

Was liegt da näher, als ein Thema zu nehmen, mit dem du dich schon in deiner Freizeit gern beschäftigst? Ein Hobby ist das ideale Thema für ein erstes Blog. Denn diese Beiträge gehen dir leicht von der Hand da du dich darüber schon informiert hast, dich in dem Thema auskennst – und meist viele interessante Infos hast, die einen Newbie weiterhelfen können.

Das Thema für dein erstes Blog: Dein Hobby

Je nachdem welches Hobby du hast, kannst du wahrscheinlich mehrere Bücher damit füllen – allerdings gibt es auch Hobbys über die sich nicht so viel schreiben lässt. Überlege dir Themen die dir rund um dein Hobby einfallen. Schreibe dir eine Liste, wenn du bei fünfzig oder mehr Themen angekommen bist, die du auch alle gern schreiben möchtest, weißt du, dass du auf dem richtigen Weg bist.

Ein Beispiel zum Thema „Hunde“:

  • Gassi gehen
  • Beschäftigung zuhause
  • Futter, Leckerli, usw.
  • Was sollte der Hund alles können?
  • Ein Welpe zieht ein
  • Und so weiter

Nun kannst du zu jedem Thema noch viele Unterthemen finden, es gibt bestimmt nicht nur eine Beschäftigung zuhause für den Hund – vielleicht findest du sogar noch ein kleines Spielzeug, dass man selbst basteln kann. Ruckzuck hast du deine fünfzig Beiträge zusammen.

Diese kannst du schon einmal vorarbeiten, denn ein leerer Blog macht keinen guten Eindruck. Bevor du deinen Blog das erste Mal bewirbst, solltest du schon etwa zehn Artikel geschrieben haben.

In der Ruhe liegt die Kraft

Wenn du dir dein Blog angelegt hast, musst du nun wöchentlich einen Beitrag veröffentlichen. Mit WordPress kannst du diese auch vorplanen, so kannst du Urlaub oder andere Zeiten, in denen du schlecht zum Schreiben kommst überbrücken.

Die erste Zeit bekommst du am Besten Besucher über soziale Netzwerke. Dort kannst du deine neuen Beiträge posten. Um auf Dauer Besucher zu bekommen, solltest du dich unbedingt mit dem Thema Seo für Blogs auseinandersetzen. Denn über gute Positionen bei Google bekommst du dauerhaft Besucher.

Gib deinem Blog mindestens ein Jahr, bevor du wirklich nach Besuchern schauen kannst. Selbstverständlich kannst du schon vorher Analytics einbinden, so siehst du schon die kleinen Veränderungen. Doch erwarte dir die erste Zeit nicht zu viel. Gerade die ersten Monate krebst ein neuer Blog meist unter zehn Besuchern am Tag herum.

Über die Autorin

Birgit Lorz, Bloggerin und Suchmaschinenoptimiererin

Birgit Lorz in begeisterte Bloggerin und Suchmaschinenoptimiererin seit 2001. In ihrem Blog „FIBB – Frauen im Business“ behandelt sie alle Themen rund um Seo, Bloggen und Selbständigkeit im Netz.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man sich auf jeden Fall mit einem Projekt (möglichst lebenslänglich) identifizieren können sollte.
    Ich habe mein erstes WordPress-Blog 2011 erstellt und bin mittlerweile stolze Eigentümerin von 20 Seiten zu zeitlosen Themen, zu denen ich nach Lust und Laune weitere Beiträge schreibe.
    Wenn man also thematisch vielseitig interessiert ist, fallen einem gern (bevorzugt am Wochenende) weitere Domain-Ideen ein, aus denen man dann nach Belieben Projekte basteln kann.

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