Worauf Sie bei der IT-Sicherheit achten sollten

Die Informationssicherheit geht im Prinzip jeder Person etwas an, also nicht nur den Unternehmen. Jeder muss sich also möglichst gut vor Schäden absichern können, um die ständig lauernden Gefahren im Internet zu vermeiden. Es spielt dabei auch keine Rolle, wenn man diesbezüglich noch absoluter Laie ist, denn es gibt mehrere Möglichkeiten sich zu schützen. Die Optionen für die eigene IT-Sicherheit ist allerdings in erster Linie vom persönlichem Nutzerverhalten abhängig.

Wie kann ich mich im selber vor Gefahren im Internet schützen?

Sie können sich selbst am Besten schützen, indem Sie auf Ihre verwendeten Passwörter achten. Allerdings bringt es auch nicht viel, wenn Sie diese einfach nur ab und zu umändern und diese dann trotzdem noch einen Zusammenhang mit Ihren ehemaligen Zugangsdaten haben. Es ist ratsam, auf eine eher kniffelige Kombination mit Buchstaben und Ziffern zu achten, aus denen sich nicht so einfach ein Algorithmus herausfinden lässt, also bitte auch keine Begriffe wie beispielsweise Password 123 nehmen. Für jede Anmeldung im Web sollten Sie übrigens ein separates Passwort benützen.

In sehr vielen Fällen gehen wir sehr nachlässig mit unserer IT-Sicherheit um, da wir meistens ahnungslos irgendwelche neuen Apps oder angeblich wichtige Software installieren, ohne darauf zu achten, ob die Anbieter überhaupt vertrauenswürdig sind oder nicht. Der Computer oder auch das Smartphone müssen unbedingt einen verlässlichen Virenscanner aufweisen, bevor überhaupt etwas darauf installiert wird. Besonders aufpassen müssen Sie bei kostenlosen Anwendungen, da sie häufig mit Viren oder anderen Gefahren in Verbindung stehen. Kostenpflichtige Angebote hingegen sind in der Regel auf ihre Sicherheit vom Hersteller überprüft worden.

Regelmäßige Aktualisierungen und Back-ups

Der beste Virenscanner wird Ihnen nicht viel nützen, wenn er das letzte Mal vor einigen Monaten aktualisiert wurde. Es ist empfehlenswert, auf regelmäßige Aktualisierungen zu achten, da auch fast täglich neue Viren oder Trojaner entdeckt werden. Die Updates sind auch für Laien wirklich kinderleicht und dadurch wird Ihr Endgerät in Hinsicht auf die Virensicherheit schon auf dem aktuellen Stand gehalten.

Was die Back-ups angeht, so sollten diese auch für Privatpersonen von großer Wichtigkeit sein, denn auch wenn die Festplatte einmal ihren Geist aufgibt, sind alle wichtigen Dokumente und Erinnerungen verschwunden. Betriebliche Daten lassen sich beispielsweise problemlos auf Netzlaufwerken absichern, ansonsten lohnt sich auch noch der Schutz auf einem externen Datenträger.

Wie ist die IT-Sicherheit in sozialen Netzwerken?

Die Sicherheit in sozialen Netzwerken ist fraglich, da man dabei als Laie in IT-Sicherheit leicht die Kontrolle verlieren kann und häufig unbewusst private Daten veröffentlicht. In sehr vielen Fällen gibt man auch bei bestimmten Anwendungen sein Einverständnis bei den Nutzungsbedingungen, um alle von Ihnen veröffentlichte Inhalte zu verwenden. Daraus wird deutlich ersichtlich, inwiefern man sich selbst Schaden anrichten kann. Allerdings ist die Gefahr bei den Firmen-Accounts noch viel größer, nicht umsonst versuchen jetzt immer mehr Wirtschaftskriminelle den Zugang über Facebook und Twitter, um wertvolle Informationen zu erhalten. Es ist sehr wichtig, dass die Firmen-Accounts der sozialen Netzwerke ein wirklich sicheres Password aufweisen und für jede Plattform separate Zugangsdaten vorhanden sind. Ansonsten ist man auch in diesen Netzwerken Pishing-Attacken ausgesetzt.

Was sind Pishing-Angriffe?

Unter Pishing versteht man das Fischen oder Angeln von sehr vertraulichen Daten, wobei ein lockender Köder benützt wird. Dies kommt beispielsweise sehr häufig bei gefälschten E-Mails zum Einsatz, wo Sie angeblich von Ihrer eigenen Bank aufgefordert werden, Ihre Zugangsdaten oder Bankdaten einzugeben. Meistens wird als Grund eine Systemaktualisierung angegeben oder auch ein angeblich notwendiger Test zur Datensicherheit. Der auf dem Mail angebrachte Link führt dann zu der nächsten Seite, wo die Falle wartet. Auf den ersten Blick ist meistens überhaupt kein Unterschied zu den seriösen Webseiten ersichtlich, deshalb ist es auch kein Wunder, wenn sehr viele Menschen auf diesen fiesen Trick hereinfallen und Ihre persönlichen Daten preisgeben. Um wirklich auf Nummer sicher zu gehen ist es ratsam, auf keinen Fall Bankdaten oder andere vertraulichen Daten preiszugeben. Im Zweifelsfall sollten Sie lieber erst einmal bei Ihrer Bank anrufen und nachfragen, bevor Ihr Bankkonto von Kriminellen im Internet geleert wird.

Pishing kommt jetzt auch verstärkt in den sozialen Netzwerken zum Einsatz, allerdings in Form von Spear-Pishing. In diesem Fall handelt es sich um eine sehr raffinierte Methode, bei der man als Nutzer direkt mit sehr persönlichen Themen angesprochen wird, um von den ausgesuchten Opfern wichtige Informationen zu erhalten und sie auf spezielle Fake-Links zu leiten.

Philipp Egger ist ein professioneller Redakteur und ein erfahrener Content Manager bei Essayhilfe.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Frank,

    ich bin auf deinen interessanten Artikel gestoßen. Finde ihn sehr hilfreich. Vor allem aber deine Erläuterungen zur IT-Sicherheit, finde ich mehr als gelungen und sehr empfehlenswert. Danke dafür. Genau danach hatte ich gesucht.

    Liebe Grüße
    Mila

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